HERZLICH WILLKOMMEN, LIEBE BESUCHERINNEN UND BESUCHER!

Es freut mich sehr, daß Sie sich meine Internetseite ansehen — ich hoffe, es ist ein sowohl informativer als auch unterhaltsamer und genüßlicher »Ausflug« für Sie.

Falls Sie gerne über meine österreichischen Auftrittstermine informiert werden möchten, geben Sie mir bitte via e-mail Bescheid. Und hinterlassen Sie mir doch ein paar Zeilen in meinem Gästebuch!

HINWEIS: Lebensläufe und Bilder zu Veröffentlichungszwecken finden Sie im Menüpunkt »Pressemappe«. Bitte verwenden Sie AUSSCHLIESSLICH dieses Material. Danke!

Ihr
Daniel Johannsen



TO ALL ENGLISH SPEAKING VISITORS:

Welcome — and thank you very much for your interest! Unfortunately, an English version of this internet site is not yet available; but maybe you can enjoy the music samples (menu item “Hörproben”) or the photos (menu item “Fotogalerie”).

PLEASE NOTE: Different portrait pictures and biographies (English, French, Italian) for programme notes etc. might be found at the menu item “Pressemappe”.

Yours cordially,
Daniel Johannsen



Freitag, 15. Dezember 2017, 19.00 Uhr, evangelische Kirche Trogen (CH)

Johann Sebastian Bach: »Jauchzet, frohlocket! Auf, preiset die Tage«, BWV 248/I  »





* * * * * * * * * *   CD-NEUERSCHEINUNGEN   * * * * * * * * * *

 

Angesichts der Fülle von Werken, die ich noch NICHT aufgenommen habe, muß ich ein wenig schmunzeln, daß Bachs h-moll-Messe mittlerweile in der zweiten Studioproduktion mit mir vorliegt. Die J.-S.-Bach-Stiftung St. Gallen, deren »tenor in residence« ich periodisch wiederkehrend bin, hat das gemäß ihrem romantischen Landsmann Hans Georg Nägeli »größte musikalische Kunstwerk aller Zeiten und Völker« 2016 im Radiostudio Zürich-Oerlikon gemeinsam mit Julia Doyle (Sopran), Alex Potter (Altus) und Klaus Mertens (Baß) auf CD gebannt. Und mit ähnlich großer Kelle, wie der Zürcher Pädagoge und Verleger es 1818 tat, serviert und konstatiert Eduardo Torrico im spanischen Musikmagazin Scherzo (Nr. 329 / Mai 2017; in etwa das iberische Pendant zum deutschen fono forum oder zum Londoner Gramophone), daß der königsblaue Schuber nach seiner »bescheidenen Meinung vermutlich die beste Aufnahme eines Bachschen Vokalwerks und zweifellos die eindrucksvollste dieser monumentalen Komposition, die je gemacht wurde«, enthalte. Das läßt man sich doch gerne sagen...

Erhältlich u. a. auf www.jpc.de (CD) sowie als Download bei iTunes.

 


 

Nein, so schmuck bin ich als Apollo optisch sicherlich nicht wie unser Coverboy hier — wiewohl ich auf dieser wunderschönen neuen CD aus der Komponier- und Rekonstruier-Stube Alexander Grychtoliks ebendiesen griechischen Gott verkörpere, jenen Chef der Musen und obersten Künstler, der in J. S. Bachs liebevoll wiederbelebter Huldigungskantate BWV 216a mit seinem Kollegen Merkur, der für den Handel zuständig ist und dem mein lieber Altuskollege Franz Vitzthum hier seine herrlich lebendige Stimme leiht, darum wetteifert, welche von Leipzigs Tugenden – Messe- oder Musikstadt – wohl die bedeutendere sei. Wie auch immer — gelobt wird die Erwählte Pleißenstadt, der ich seit Bachwettbewerbszeiten von anno 2002 persönlich besonders innig verbunden bin, jedenfalls auf Flügeln eines wunderbaren streicherbegleiteten Zwiegesanges. Und was unsere formidable Soprankollegin (die in der titelgebenden Kantate O angenehme Melodei, BWV 210a, auf vokalen Spuren der Hofsängerin Anna Magdalena Bach wandelt) hier leistet, ist sehr beeindruckend und veranlaßt Hagen Kunze vom Leipziger Bachmagazin Nr. 29 (Frühjahr 2017) zu folgender Aussage: »... Es fällt leicht, sich in der ausdrucksstarken Katja Stuber die zweite Frau Johann Sebastian Bachs vorzustellen: Traumhaft, wie die Münchnerin den Koloraturen Leben und Seele einhaucht, wie sie selbst banale barocke Gebrauchslyrik (›Werte Gönner, alles Wissen findet Gunst bei euren Füßen!‹) zu schönsten musikalischen Perlen formt!« Über Merkur und Apollo bemerkt er: »Franz Vitzthum und Daniel Johannsen überraschen auf der Aufnahme mit unterschiedlichem Timbre: Letzterer präsentiert sich als geschmeidiger Tenor mit klarer Höhe, ersterer vermag mit schnellen Koloraturen zu brillieren [...]«

Erhältlich u. a. auf www.jpc.de (CD) sowie als Download bei Amazon.

 


 

Alexander’s Feast (HWV 75), Georg Friedrich Händels klangprächtige wie auch differenzierte kompositorische Abhandlung über »die Macht der Musik« (so der autographe Untertitel dieses Oratoriums), liegt hier in einem frisch von der Leber weg musizierten Konzertmitschnitt vom Jänner 2015 (ich kann selbst bezeugen, daß es fast keine Nachaufnahmen gab!) aus dem damals nigelnagelneuen Feldkircher Montforthaus vor. Neben meinen beiden Landsleuten und zugleich lieben Freunden Miriam Feuersinger (Sopran) und Matthias Helm (Baß) läßt Benjamin Lack das hervorragende Barockensemble Concerto Stella Matutina kraft- und effektvoll aufspielen, was wiederum den Kammerchor Feldkirch zu Höchstleistungen aufstachelt. Das findet übrigens auch Alastair Harper von der weithin geachteten englischen Early Music Review, wenn er schreibt: »... Der Chor reagiert gut auf Benjamin Lacks engagierte Leitung und bringt Händels reichhaltige Partitur (mit bis zu sieben Vokalstimmen) samt ergiebigem Kontrapunkt gut herüber. [...] Keine Frage — eine feine Leistung! Daniel Johannsen ist ein großartig dramatischer Erzähler. Ganz besonders genoß ich das den zweiten Teil eröffnende Accompagnato mit seinem sorgfältigst strukturierten Orchestercrescendo sowie die Energie seines Rezitativs ›Give the vengeance due‹ samt darauffolgender Arie. ...« (Zitiert in eigener Übersetzung.)

Die beim Label fra bernardo erschienene CD ist, genau so wie der MP3-Download, bei Amazon Music erhältlich.

 


 

Diese CD-Box ist ein ganz besonders schönes »Kind« des heurigen Luther- und Reformations-Jubeljahres. Christoph Spering, Pfarrerssohn wie ich und Dirigent mit überaus feinem theologisch-interpretatorischem Gespür, hat alle auf Luthers »kernigen Kernliedern« unserer evangelischen Kirchenmusik beruhenden Kantaten J. S. Bachs versammelt und läßt sie unglaublich beredt erklingen. Ich befinde mich, als Teil des von allen Solisten verstärkten Chorus Musicus Köln, inmitten der etabliertesten deutschen Bach-Interpreten meiner Generation (wie etwa Sarah Wegener, Benno Schachtner oder Thomas E. Bauer) und konnte die Aufnahmen, umgeben und getragen von Barockinstrumentalisten der Extraklasse, wahnsinnig genießen. Ferner kann ich Ihnen versichern, daß Sie einen so glänzenden Furor der Naturhörner wie im Eingangschor von BWV 91 kaum je gehört haben werden...

Dem/der Bach-Liebhaber/-in ist diese Kassette, deren Begleithefte exzellente Texte enthalten, nur wärmstens zu empfehlen. Erhältlich u. a. auf www.jpc.de.

 


 

Genau unter diesem Lettner-Kruzifix durfte ich im September 2015 den Evangelisten singen — inmitten einer der beeindruckendsten Kirchen, die ich kenne: der aus Film und Fernsehen – Der Name der Rose – bekannten und zu Recht zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärten Klosterkirche Maulbronn im württembergischen Kraichgau. Ich gestehe, daß ich beim ersten Anhören vollkommen vergaß, daß es sich hierbei wirklich um den reinrassigen Live-Mitschnitt zweier Konzerte handelt, ohne jede Nachaufnahme. Meine Kollegen Sophie Klußmann, David Allsopp, Benjamin Hulett, Josef Wagner und Tobias Berndt können samt meiner Wenigkeit sowie dem Maulbronner Kammerchor und dem Barockensemble Il Capriccio also zu Recht stolz sein auf dieses schöne Klangergebnis, für das Jürgen Budday als feinfühliger Leiter verantwortlich zeichnet — das aber trotzdem bei weitem nicht an die unvergleichliche Stimmung jener beiden Frühherbstnachmittage heranreicht, an denen diese Doppel-CD entstand. Die »Live-is-Live-Fetischisten« unter Ihnen werden das gut verstehen können...

Erhältlich u. a. auf www.jpc.de (CD) sowie als Download bei iTunes.